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Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (kurz BVDW) hat einen interessanten Bericht zu einer Befragung von 384 Kooperationspartnern zum Thema Suchmaschinen Marketing und Suchmaschinen Optimierung herausgebracht. Die Kooperationspartner stammen aus "online-affinen" Branchen wie z.B. Werbung, Marketing und Telekommunikation und sind sowohl B2B als auch B2C tätig.

 

Die Befragung gliedert sich in 3 Bereiche:

     

  1. Allgemeine Fragen zu Trends und Entwicklungen bei Suchdiensten
  2. SEM Block: Fragen zur konkreten Anwendung, Budgetierung, Strategie...
  3. SEO Block: Fragen zur konkreten Anwendung, Budgetierung, Strategie, Suchmaschinenspam...
  4.  

Die interessantesten Erkenntnisse dieser Befragung sollen an dieser Stelle kurz aufgelistet werden.

 

Allgemeiner Teil:

     

  • SEM und SEO werden im Doppelpack genutzt (58,9% nutzen beides), 16,9 % ausschließlich SEM, 19,5 % ausschließlich SEO und lediglich 4,7 % keines von beidem.
  • Google wird in Zukunft seinen Marktanteil behaupten können
  •  

SEM Teil:

     

  • Beeindruckende 94,1% der Befragten nutzen Google Adwords für SEM Aktivitäten
  • Das geplante SEM-Budget wird im Jahre 2008 weiter steigen
  • 45 % der Befragten arbeiten mit einer Agentur zusammen, 48 % realisieren ihre SEM-Kampagnen In-House (10% planen einen Wechsel zur Agentur)
  • Wichtigste Kennzahlen zur Bewertung des Erfolgs einer SEM Kampagne sind CPX (Lead, Sale) mit 29,4 % und die Conversion Rate mit 21,3 %
  • Transparenz ist das "A und O" (77,5%) bei der Zusammenarbeit mit einer SEM-Agentur, danach kommt mit 43,4% das Einhalten von Zielvorgaben und mit 27,9% die Beratung während der Betreuung
  • Bei den Content Anzeigen dominieren die reinen Textanzeigen mit 71 %
  • 55 % der Befragten nutzen die lokale Suche (z.B. Google Maps), nur 15 % die mobile Suche
  •  

SEO Teil:

     

  • 26 % der Befragten setzen SEO schon seit 2002 und früher ein
  • durchschnittlich investieren die Befragten 10000 € und weniger in ihre SEO Aktivität
  • für das Jahr 2008 wird ein ähnliches Budget wie 2007 eingeplant
  • 40 % der Befragten arbeiten mit einer Agentur zusammen, 54 % betreiben SEO inhouse (wovon 8 % einen Wechsel planen)
  • SEO Kampagnen werden mit Hilfe von Reporting und Tracking analysiert
  • wichtigstes Bewertungskriterium des Erfolgs einer SEO Kampagne ist mit 38 % die Platzierung, dann folgen mit 16% die Clicks und mit 14% CPX
  • Anforderungen an die SEO Agentur: Seriosität ist gefragt (58 %), danach folgt die Spezialisierung auf SEO (41,1%) und ein transparentes Abrechnungsmodell (38,1%)
  • Referenzen sind ein wichtiger Indikator für Seriosität (33%), dann folgt der Ruf der Agentur mit 26 %. Zertifikate wie z.B. das BVDW-Zertifikat werden nur von 17% als wichtiger Indikator eingeschätzt
  • 81% sehen eine Gefahr des Ausschlusses bei einer unseriösen Suchmaschinen Optimierung
  •  

Fazit:

 

Sehr aufschlussreiche Befragung. Für SEO Agenturen sicherlich besonders interessant, dass die Seriosiät der Agentur das A und O ist und das diese durch ausgewiesene Referenzen erlangt werden kann. Problem: Viele Firmen die durch eine SEO Agentur betreut werden, möchten dies nicht an die große Glocke hängen und wollen somit auch nicht einer Referenzliste auftauchen.

Die komplette Befragung gibt es mit zahlreichen Grafiken im PDF-Format zum download.

 

Weitere Blogs mit diesem Thema:

 

searchlab 


 
Veröffentlicht am 25. Januar 2008 von Florian Trautmann in Allgemein

Webshop erstellen, aber richtig

Wer sich dazu entscheidet einen Webshop zu betreiben sollte sich vorher einige Gedanken machen, welche Ziele er mit diesem Shop verfolgen möchten.

 

So kommt es doch des Öfteren vor, dass Kunden Kontakt aufnehmen und erst einmal erstaunt sind wieviel Aufwand das Erstellen eines Webshops mit sich bringt. Da Niemand für umsonst arbeitet, ist dieser Aufwand natürlich auch mit Kosten verbunden. Dies möchten jedoch einige Kunden einfach nicht verstehen. Fragen wie: "Aber warum bekomme ich bei Massenhostern schon Webshops für 15,99 €/Monat und bei Ihnen nicht?" beschäftigen den tüchtigen Kundenberater. Klar, Massenhostern sind günstiger, aber was können Sie damit erreichen? Dazu sollte man sich einfach mal selbst fragen: Habe ich schon einmal Produkte in einem Webshop gekauft der nach dem Baukastenprinzip arbeitet? Die meisten werden diese Frage sicherlich mit "Nein" beantworten können. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich. So spielt doch das Design eines Webshops eine große Rolle. Der Kunde soll sich wohlfühlen und entspannt seinen Kauf tätigen. Zudem soll der zufriedene Kunde auch in Zukunft seine Produkte in meinem Shop einkaufen und an das Unternehmen gebunden werden. Das dies mit einem 0815 Design, welches in dieser Form vielleicht 100 mal auf dem Markt vertreten ist, nicht wirklich möglich ist, sollte doch allgemein bekannt sein. Von einem Kundenservice bei Massenhostern sollte man ohnehin nicht ausgehen.

 

Ein weiterer faszinierender Aspekt bei der Auswahl eines geeigneten Shopsystems, ist die Suchmaschinenverträglichkeit. Zugegeben, es ist schon verlockend ein Webshop-Komplettpaket für unter 500,00 € zu kaufen. Laut Packungsbeilage ist die Verwaltung und Einrichtung ein Kinderspiel und innerhalb von 10 Tagen stehen die virtuellen Pforten dem Kunden offen. Die Realität sieht doch meist anders aus: Nach einigen grauen Haaren mehr auf dem Kopf, kommt schnell die Erkenntnis das den neuen Webshop niemand besuchen möchte. Und warum? Auch diese Antwort liegt auf der Hand: Dazu frage ich mich am Besten wieder selbst, wie ich beim online Kauf vorgehe. Diese meisten werden wahrscheinlich eine der großen Suchmaschinen ansteuern und nach dem Produkt suchen. Der Shop der hier nicht gelistet wird hat quasi keine Chance jemals erfolgreich zu sein. Leider gibt es einige Shops auf dem Markt, welche diesen Aspekt überhaupt nicht berücksichtigen. Die verwendete Technologie macht es Suchmaschinen quasi unmöglich eine Platzierung (geschweige denn eine gute Platzierung) zu generieren. Da IT intouch selbst Webshops anbietet, welche alle Faktoren der Suchmaschinenoptimierung berücksichtigen, wird an dieser Stelle darauf verzichtet Konkurrenten zu nennen, welche dies nicht gewährleisten können. Das Resultat: Sogar die anfangs noch günstig klingenden 500,00€ sind rausgeschmissenes Geld, da das Ziel, Umsätze generieren, nahezu unmöglich zu erreichen ist.

 

Abschließend ist zu sagen, dass der Bereich der Webshop Erstellung ähnlich gestrickt ist wie viele andere Bereiche. Qualität kostet ihren Preis, zahlt sich aber langfristig aus. Das hinter einem professionellen Webshop Auftritt mehr steckt, als im nächsten Elektronikmarkt 500,00 € auf den Ladentheke zu legen, sollte durch diesen kurzen Einblick in die Welt des e-Commerce klar geworden sein.

 

Falls Sie vorhaben einen Webshop zu erstellen und Beratung benötigen helfen wir Ihnen gerne weiter:

 

Webshop erstellen


 
Veröffentlicht am 18. Januar 2008 von Florian Trautmann in Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung

Mit Suchmaschinenoptimierung zum Diplom

3 Monate Literaturarbeit haben ein Ende, mit dem Ergebnis eines bestandenen Diploms. Das Thema der Diplomarbeit lautete "Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing. Entwicklung einer Analysesoftware zur Erfolgskontrolle der Suchmaschinenoptimierung". Wie das Thema schon erahnen lässt gliedert sich die Arbeit zum Einen in den Theorieteil "Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing" und zum Anderen in den Praxisteil "Entwicklung einer Analysesoftware zur Erfolgskontrolle der Suchmaschinenoptimierung".

 

Wohingegen sich der Theorieteil, wie der Name schon sagt, eher mit theoretischen Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung und des Suchmaschinenmarketings befasst, wurde in dem Praxisteil eine konkrete Software entwickelt, die den Suchmaschinenoptimierer bei seiner Arbeit unterstützen soll. Die Software bedient sich dabei den vorhandenen Schnittstellen von Yahoo und Google, arbeitet aber auch teilweise mit eigenen Schnittstellen. Erhoben werden können unterschiedliche Kennzahlen wie z.B. Positionierung, Anzahl der Links, Anzahl der Indexierten Seiten etc. . Diese werden dann langfristig in einer Datenbank hinterlegt und können auf diverse Arten ausgewertet werden. Zudem besteht die Möglichkeit PDF Berichte zu generieren, welche beispielsweise an den Kunden verschickt werden können.

 

Eine nähere Betrachtung dieser Arbeit würde sicherlich den Rahmen dieses Blogeintrags sprengen, sodass ich mich an dieser Stelle auf Probleme, die in Zusammenhang mit diesem Thema entstanden sind, konzentrieren möchte:

 

Für alle diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, eine wissenschaftliche Arbeit über das Thema SEO / SEM zu schreiben, dem sei gesagt: Pro geschriebene Seite sollte eine Literaturquelle verwendet werden. Dies macht nach Adam Riese bei 65 Seiten (mehr dürften es nicht sein) 65 Literaturquellen. Das große Problem bei einer derartig schnelllebigen Branche ist, dass die meisten Bücher aus Bibliotheken nicht mehr aktuell sind und teilweise SEO- Schritte empfehlen die sich gar negativ auswirken könnten. Der Ausweg: Aktuelle Literatur kaufen. Doch nach einigen recht teuren Einkäufen wurde klar, dass die Autoren mehr oder weniger identische Inhalte boten. Der Erkenntnisgewinn stand somit mit den enstehenden Kosten in keiner Relation. (Empfehlen kann ich übrigens das Buch Suchmaschinen-Optimierung für Webentwickler von Sebastian Erlhofer.) Ausweg Nr.2: Zeitschriften und zitierfähige Internetquellen verwenden. Mein Repertoire an Ct-Zeitschriften der letzten 5 Jahre bot zwar die ein oder andere interessante Quelle, doch die 65 bekommt man damit nicht gefüllt. Somit stammt der Großteil der Quellen aus dem Internet. Hier vor allem aus Veröffentlichungen von Suchmaschinen wie Google, oder seriösen Autoren aus dem SEO / SEM Bereich. Zur Info: Auch wenn viele private Blogger durchaus relevante und sehr aktuelle Informationen verbreiten, wurden solche Quelle leider nicht anerkannt. So musste man sich auf Pressemitteilungen von seriösen Firmen beschränken.

Das Resultat: Ein Abzug in der B Note, aufgrund zu weniger Literaturquellen.

 

Insgesamt kann man die Arbeit aber als durchaus gelungen bezeichnen. Natürlich gab es an der ein oder anderen Stelle weitere Kritikpunkte wie zum Beispiel die zu starke Konzentration auf die Suchmaschine Google (Bei einem Marktanteil von 82 % im Jahre 2006 doch eigentlich gerechtfertigt), oder die nicht bis ins Detail durchexerzierte PageRank Formel (wie genau diese aussieht wissen höchstens Google-Mitarbeiter, mir ging es nur um die Faktoren welche den PageRank beeinflussen). Aus einer gewissen zeitlichen Distanz heraus, muss ich jedoch gestehen noch einiges dazu gelernt zu haben. Trotz meiner mehrjährigen Berufserfahrung in diesem Bereich, konnten viele neue Erkenntnisse gewonnen werden, welche in zukünftigen Projekten umgesetzt werden können.

 

Ich hoffe ich konnte einige interessante Eindrücke aus der Diplomphase vermitteln. Vielleicht hilft der ein oder andere Tip ja einem zukünftigen Diplomanden bei seiner Themenwahl, oder gar bei seiner Diplomarbeit zum Thema Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing. Fragen werden natürlich gerne in diesem Blog beantwortet.

 

ps. Achso ich vergaß: Die Endnote lag bei einer 2.0 (Studiengang Wirtschaftsinformatik)


 
Veröffentlicht am 05. Januar 2008 von Florian Trautmann in Suchmaschinenoptimierung

Mit dem Google Notebook in die SERPS

Bisher haben wir dem Google Notebook eher wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dies änderte sich jedoch schlagartig, als plötzlich die ersten Google Notebook Einträge in den Google SERPS auftauchten.

 

Ich erspare mir jetzt den Sinn und Zweck des Google Notebooks im Details zu erklären. Alle Interessierten sollten sich den eigens dafür erstellen Blog "Official Google Notebook Blog" zu gemühte führen. An dieser Stelle möchte ich eher auf die Funktion eingehen, dass Google Notebook der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Dazu loggt man sich mit vorhandenem Google Account ein und erzeugt ein neues Notebook. In diesem Notebook können dann neue Einträge vorgenommen werden. Diese Einträge können dank Editor beliebig gestaltet werden. Besonders interessant ist es hier wohl, Links auf die eigenen Seiten zu generieren und mit relevanten Keywords zu garnieren. Zudem können jedem Eintrag Labels zugewiesen werden, welche unter jedem Eintrag platziert werden.

 

Jetzt wird es interessant: Unter dem Punkt "sharing Options" kann nun die Option "share this notebook (make a public webpage) ausgewählt werden. Im Gegenzug erhält man eine Url unter der diese "public webpage" zu finden ist. Diese Webpage findet dann ihren Weg in den Google Index und erreicht sogar teilweise relativ gute Platzierungen in den SERPS. Zudem besteht die Möglichkeit den ein oder anderen Link mit Hilfe des Notebooks zu generieren.

 

Für alle Nicht-Seo's unter uns ist das Notebook sicherlich interessant, um mal eben Informationen online bereit zu stellen und diese mit anderen Usern auszutauschen. So schlägt Google beispielsweise vor seine Geburtstags-Wunschliste zentral über das Notebook zu verwalten.


 
Veröffentlicht am 21. Dezember 2007 von Florian Trautmann in Allgemein

IT intouch wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

IT intouch bedankt sich bei allen Kunden für die erfolgreiche Zusammenarbeit im Jahr 2007.

 

Ein weiteres "Dankeschön" geht an alle Leser dieses Weblogs.

 

frohe Weihnachten

 

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und

einen guten Rutsch ins Jahr 2008.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

das Team von IT intouch

 

ps. wir machen Urlaub vom 24.12.07 - 02.01.08


 
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