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Xamarin Support läuft aus. Was Sie jetzt mit Ihren Xamarin-Apps machen sollten.

Eine aktuelle Ankündigung bestätigte, dass Xamarin zugunsten eines neuen Frameworks von Microsoft eingestellt wird. Xamarin ist eine Open-Source-Plattform, die es ermöglicht leistungsfähige Anwendungen für iOS, Android und Windows mit .NET zu entwickeln. Xamarin wurde 2016 von Microsoft übernommen und hat seitdem eine verstärkte Community-Unterstützung erfahren, da es Entwicklern ermöglicht, schnell mit der Erstellung von Apps zu beginnen, ohne mehrere Sprachen lernen zu müssen. Jetzt hat Microsoft im Grunde beschlossen, den Namen Xamarin abzuschaffen und die Technologie ab der Veröffentlichung von .Net 6 unter dem Namen .Net-MAUI weiterzuführen.

Was ist .Net MAUI?

.Net MAUI steht für Multiplatform App User Interface und unterstützt "alle" Plattformen, einschließlich Mac, Linux, Windows, Android und iOS. .Net MAUI soll besonders dabei helfen die Aufwände bei der plattformübergreifenden Programmierung z.B. von Apps zu reduzieren.

Was bedeutetet das für bestehende Xamarin Apps?

Sobald .Net MAUI veröffentlicht ist, beginnt das 12-monatige Support-Fenster, bevor keine Xamarin-Updates mehr bereitgestellt werden. Dies wird wahrscheinlich gegen Ende 2021 der Fall sein. Alle App-Anbieter die auf Xamarin basierende Apps betreiben und im App-Store anbieten, sollten einen Upgrade-Plan aufstellen, da Xamarin voraussichtlich ab November/Dezember 2022 nicht mehr unterstützt wird.

Welche Lösungsansätze gibt es?

Hier gibt es mehrere Lösungs-Möglichkeiten von denen wir zwei vorstellen und bewerten möchten: Auf das neue .Net MAUI setzen und die von Microsoft angebotenen Portierungsmöglichkeiten nutzen oder die App basierend auf Flutter neu aufsetzen. Da bei der Portierung bestehender Xamarin Apps auf .Net MAUI mit Startschwierigkeiten zu rechnen ist, empfehlen wir jetzige Xamarin Apps auf Flutter umzustellen, da die Portierung zu .Net MAUI mit unnötig hohem Aufwand verbunden sein könnte. Natürlich gibt es diverse weitere Frameworks und Programmiersprachen, die als Alternative eingesetzt werden können.

Gerne unterstützen wir Sie als Flutter Agentur bei der Umstellung ihrer Xamarin-App auf Flutter.

Nehmen Sie hier ganz einfach und unverbindlich Kontakt auf.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.


 

Mit Flutter Web hat Google einen weiteren Meilenstein in der plattformunabhängigen App-Entwicklung erreicht. Das auf der Programmiersprache Dart basierende Flutter Web soll dazu beitragen, dass sich die Handlungsspielraum von App Entwicklern deutlich erweitert.

Flutter Web - Ein Sourcecode für alle Systeme

In den Anfangszeiten der App-Entwicklung mussten Apps noch für jede Plattform individuell programmiert werden. Durch neue Programmiersprachen wie z.B. Flutter ist dies nicht mehr nötig, sodass mit einem Sourcecode eine App für iOS und Android programmiert werden kann. Mit der Veröffentlichung von Flutter Web ist es nun möglich native iOS und Android-Apps zusätzlich auch auf Webbrowsern zu bedienen – basierend auf demselben Sourcecode.

Flutter Web - Viele Vorteile durch echte plattformunabhängige App-Entwicklung

Mit diesem Entwicklungsschritt hat Flutter eine echte Plattformunabhängigkeit erreicht. Das wiederum bringt viele Vorteile mit sich wie z.B. Kostenersparnis, da nur noch ein Sourcecode geschrieben werden muss sowie eine bessere und stabilere Systemperformance. Die möglichen Einsatzgebiete von Flutter Web sind die Verwendung in Progressive Web Apps (PWAs) und Single-Page-Applications. Ebenso können bestehende auf Flutter basierende Apps nun auch im Web-Browser verwendet und somit größere Nutzergruppen angesprochen werden.


 
Veröffentlicht am 11. Februar 2021 von sebastian in iPhone App Entwicklung, Android, Projekte

5 Tipps, wenn Sie eine App programmieren lassen

1. Rechte am Code sichern

Wenn sie eine App programmieren lassen, sollten sie vorab eine rechtlich saubere Basis schaffen. Dazu gehört besonders sich die Rechte am Code der App zu sichern. Standardmäßig liegen die Rechte hier nämlich beim Entwickler oder der App Agentur, von der sie die App programmieren lassen.

2. App Launch eher nicht zu laut

Wie bei eigentlich allen komplett neu programmierten Systemen, sollten sie auch bei einer neu programmierten App auf einen großen und Aufsehen erregenden Launch verzichten. Oft müssen geplante Launch-Termine verschoben werden. Ebenso sind einige Apps anfangs noch fehlerhaft. Um anfangs unnötig viele 1-Sterne-Rezensionen zu vermeiden, sollte die erste Veröffentlichung im App-Store nicht zu groß angekündigt werden. So können sie vom ersten Nutzerfeedback lernen und die Apps ggf. optimieren, bevor große Marketingkampagnen gestartet werden.

3. App Marketing einplanen

Nicht selten kommt es vor, dass Apps programmiert werden und im App Store veröffentlicht werden, ohne jegliches App Marketing zu betreiben. So bleiben die Nutzerzahlen entsprechend gering. Nachgelagerte App Marketing Kampagnen wie z.B. ASO(App Store Optimierung) oder App Ads sollten ebenso zum gesamten Projektumfang gehören, wie die App Programmierung selbst.

4. Nicht alle Funktionen auf einmal programmieren lassen

Meistens ist es empfehlenswert eine App mit nicht zu vielen Funktionen programmieren zu lassen. Starten sie zum Anfang mit essenziellen Funktionen und bauen sie diese in zukünftigen App-Versionen aus. So lässt sich das Nutzerfeedback auch einfacher auswerten.

5. Nicht zu sehr auf den Preis fixierenund Förderprogramme nutzen

Heutzutage bieten viele Agenturen die App Entwicklung als Leistung an. Eine ähnliche Entwicklung wie zu den Anfangszeiten der Webseiten oder Webshop Erstellung sowie des Online Marketings. Viele Agenturen bieten die App Entwicklung zu sehr niedrigen Preisen an, was sich nicht selten auch in der Qualität der programmierten Apps zeigt. Spaghetti-Codes, die nicht weiterentwickelt werden können oder auch eine schlechte App Performance sind hier nur zwei Beispiele. Dementsprechend sollten sie sich nicht zu sehr auf den Preis fixieren, wenn sie eine App entwickeln lassen. Ebenso sollten Sie sich über digitale Förderprogramme wie z.B. go-digital, Digital Jetzt! oder auch Mittelstand innovativ&digital informieren, um von staatlichen Förderungen zu profitieren.


 

Wer kennt das nicht, unzählige Apps werden installiert, ein paar mal benutzt und geraten dann in Vergessenheit. Oft liegt es nicht einmal an der App selbst, sondern eher an der Tatsache, dass man die App für eine spezielle Aufgabe benötigt und dann erst einmal links liegen lässt. Monate später braucht man eine solche App wieder für eine ähnliche Aufgabe oder Information, doch welche der installierten Apps war noch gleich der nützliche kleine Helfer?

Google Now on Tab

 

Die nächste Generation von Siri und Google Now soll hier den User aktiv unterstützen. Google nennt dieses Feature „Google Now on Tab“ und soll mit der kommenden Android Version „Android M“ erscheinen. Die Funktionsweise ist relativ simpel: Verabredet sich der User z.B. in einer Chat App zu einem speziellen Kinofilm, kann man zukünftig den Tab Button „gedrückt/getabbt“ halten. Es erscheint nun ein Kontext Menü mit App Vorschlägen, welche weitere Informationen zu dem Film liefern ( Rezensionen und Bewertungen von der App iMdb z.B.). Google selbst indexiert dazu alle Apps und findet heraus, welche App zu dem Bildschirminhalt  vorgeschlagen werden soll.

Auch Siri soll mit dem kommenden IOS 9 in der Lage sein, Inhalte aus externen Apps direkt zu verarbeiten und  in eine Antwort oder Aktion mit einfließen zu lassen.

Was bedeuten diese neuen Features für App Entwickler und Firmen die eine eigene App besitzen?

Apps werden zukünftig  definitiv öfter beansprucht, als es aktuell ohnehin schon der Fall ist. Aber auch die Anzahl der insgesamt genutzten Apps wird zunehmen. Für Entwickler und Unternehmen ist dieses Feature natürlich höchst interessant, da es nun erstmals möglich ist Inhalte und Funktionen direkt über Assistenzsysteme an den Kunden zu bringen. Da die App die Schnittstelle bildet, bekommen Apps einen noch höheren Stellenwert und sollten im Marketingmix erfolgreicher Unternehmen nicht fehlen.

Auf die neuen Features müssen wir uns noch ein wenig gedulden. IOS 9 und Android M sind für den Herbst angekündigt.


 
Veröffentlicht am 14. Juli 2014 von Florian Trautmann in Android

Samsung Gear Live Smartwatch im Einsatz

Das nächste große Ding werden die Smartwatches sein, hört man aus allen Ecken. Google bringt mit der Entwicklerplattform Android Wear Apps auf das kleine Display am Arm und Apple plant eine eigene Smartwatch für den Herbst/Winter in diesem Jahr. Ein Grund mehr für uns als App Entwickler sich die erste Smartwatch, basierend auf Android Wear, zu besorgen und ausgiebig zu testen.

 

Samsung Gear Live Smartwatch im Einsatz: Unboxing

 

Eins vorweg, ich selbst bin iPhone User der ersten Stunde. Dies ist etwas problematisch, denn möchte man mehr als die reine Uhrzeit ablesen, muss sich die Smartwatch mit einem Android Smartphone verbinden. Also Android Testgerät her und Verbindung mittels Bluetooth herstellen. Dazu muss auf dem Smartphone noch die App Gear Live installiert werden, welche weitere Einstellungen der Smartwatch erlaubt. Nach der Installation von ein paar Updates kann es losgehen.

 

Samsung Gear Live Smartwatch im Einsatz: Puls Messen

 

Erst einmal ist die Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig. Anstatt mit Tastatur und kleinen App Icons, steuert man die Smartwatch mit ein paar Wischgesten und der Stimme.  Dabei ist die Navigation grundlegend anders als auf dem Smartphone. Das sogenannte Card Layout lässt den Nutzer vertikal und horizontal durch die Apps navigieren. Horizontal gelangt man zu weiteren "Cards" innerhalb einer App, vertikal wechselt man zur nächsten App. Hat man dies erst einmal verstanden, kann man die Smartwatch recht intuitiv bedienen. Praktisch: Auch Pushnachrichten werden auf der App angezeigt und können direkt beantwortet werden. Eine neue Mail z.B. wird demnach direkt auf den Display angezeigt und kann gelesen werden. Möchte man diese beantworten, kann man einfach den Nachrichteninhalt in die Smartwatch sprechen. Die Spracherkennung funktioniert dabei erstaunlich gut. Das man sich über die Smartwatch keine wissenschaftliche Ausarbeitung durchliest ist klar, aber eine kurze Mail an die Liebste, dass es heute wieder einmal ein wenig später wird, ist schnell diktiert. Auch das Schreiben von SMS kann auf diese Weise beschleunigt werden.

Apps gibt es aktuell eine Hand voll. Einige davon haben auch einen guten Mehrwert. Hier kann man sicherlich die Runtastic APP hervorheben, welche dem Nutzer die wichtigsten Daten zu seiner Jogging Runde direkt am Handgelenk präsentiert. Dank Schrittzähler und Pulsmessung, kann der Kalorienverbrauch sicherlich recht realistisch festgestellt werden. Auch die Google Navigation mittels Smartwatch zu starten, ist ein nettes Feature. Für die Philips Hue LED Lampen steht auch schon eine App bereit. Auch wenn ich selber "noch" nicht im Besitz einer solchen LED bin, stelle ich es mir doch recht spaßig vor, den Besuch zu beeindrucken, indem ich die Lichtfarbe des Wohnzimmers mit meiner Armbanduhr steuere.

 

Samsung Gear Live Smartwatch im Einsatz: Runtastic

 

Fazit: Für Technik verliebte Android User ist auch diese Smartwatch schon ein Must-Have. Wer etwas Geduld mitbringt, sollte aber eventuell noch etwas abwarten, bis andere Hersteller Ihre Modelle präsentieren, denn über das aktuelle Design der Gear Live lässt sich sicherlich streiten. Wer sein Smartphone bisher nur zum telefonieren nutzt, für den ist auch eine Smartwatch nicht mehr als eine Arbanduhr, die man täglich aufladen muss.  Bleibt zu hoffen, dass Apples kommende Smartwatch mindestens genau so gut funktioniert. Beim Design mache ich mir da keine Sorgen.

 

Samsung Gear Live Smartwatch im Einsatz: Google Maps Navigation

 

Für uns als App Entwickler ist die Programmierung von Apps für Smartwatches, aber in jedem Fall ein interessanter neuer Markt. Bei der aktuellen Verbreitung von Smartwatches ist dieser natürlich noch eine absolute Nische. Doch spätesten wenn Apple in den Markt einsteigt, haben Smartwatches das Potential zum nächsten großen Ding.


 
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