telefon 02204/ 703 9944
brief
 
  • IT intouch Blog

Kategorien

Xamarin Support läuft aus. Was Sie jetzt mit Ihren Xamarin-Apps machen sollten.

Eine aktuelle Ankündigung bestätigte, dass Xamarin zugunsten eines neuen Frameworks von Microsoft eingestellt wird. Xamarin ist eine Open-Source-Plattform, die es ermöglicht leistungsfähige Anwendungen für iOS, Android und Windows mit .NET zu entwickeln. Xamarin wurde 2016 von Microsoft übernommen und hat seitdem eine verstärkte Community-Unterstützung erfahren, da es Entwicklern ermöglicht, schnell mit der Erstellung von Apps zu beginnen, ohne mehrere Sprachen lernen zu müssen. Jetzt hat Microsoft im Grunde beschlossen, den Namen Xamarin abzuschaffen und die Technologie ab der Veröffentlichung von .Net 6 unter dem Namen .Net-MAUI weiterzuführen.

Was ist .Net MAUI?

.Net MAUI steht für Multiplatform App User Interface und unterstützt "alle" Plattformen, einschließlich Mac, Linux, Windows, Android und iOS. .Net MAUI soll besonders dabei helfen die Aufwände bei der plattformübergreifenden Programmierung z.B. von Apps zu reduzieren.

Was bedeutetet das für bestehende Xamarin Apps?

Sobald .Net MAUI veröffentlicht ist, beginnt das 12-monatige Support-Fenster, bevor keine Xamarin-Updates mehr bereitgestellt werden. Dies wird wahrscheinlich gegen Ende 2021 der Fall sein. Alle App-Anbieter die auf Xamarin basierende Apps betreiben und im App-Store anbieten, sollten einen Upgrade-Plan aufstellen, da Xamarin voraussichtlich ab November/Dezember 2022 nicht mehr unterstützt wird.

Welche Lösungsansätze gibt es?

Hier gibt es mehrere Lösungs-Möglichkeiten von denen wir zwei vorstellen und bewerten möchten: Auf das neue .Net MAUI setzen und die von Microsoft angebotenen Portierungsmöglichkeiten nutzen oder die App basierend auf Flutter neu aufsetzen. Da bei der Portierung bestehender Xamarin Apps auf .Net MAUI mit Startschwierigkeiten zu rechnen ist, empfehlen wir jetzige Xamarin Apps auf Flutter umzustellen, da die Portierung zu .Net MAUI mit unnötig hohem Aufwand verbunden sein könnte. Natürlich gibt es diverse weitere Frameworks und Programmiersprachen, die als Alternative eingesetzt werden können.

Gerne unterstützen wir Sie als Flutter Agentur bei der Umstellung ihrer Xamarin-App auf Flutter.

Nehmen Sie hier ganz einfach und unverbindlich Kontakt auf.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.


 

App-Markt erreicht mit 2,9 Milliarden Euro neues Rekordhoch in Deutschland

Die Umsätze von Apps werden in Deutschland im Jahr 2021 ein neues Rekordhoch erreichen. Laut Hochrechnungen  des Marktforschungsinstituts research2guidance wird der Umsatz in 2021 bei 2,9 Milliarden Euro liegen. Damit hat sich der App-Umsatz innerhalb von nur zwei Jahren fast verdoppelt. Im Jahr 2019 lag dieser noch bei 1,6 Milliarden Euro.

Corona-Krise pusht App-Umsätze durch In-App-Käufe

Besonders die Corona-Krise hat einen Großteil zu diesen Entwicklungen beigetragen, da viele deutsche Smartphone-Nutzer neue Apps ausprobiert und vor allem Umsätze durch In-App-Käufe generiert haben. Mit dieser Funktion kann eine App grundsätzlich kostenlos genutzt und erstmal ausprobiert werden (Freemium-Ansatz), jedoch sind einige Funktionen noch nicht freigeschaltet. Dies können z.B. Coaching-Funktionen mit tiefergehenden Informationen sein oder auch Mittel um in Spielen schneller voran zu kommen.

In-App-Käufe sind somit eine für beide Seiten gute Lösung. Die App-Anbieter können die Nutzungsraten der App erhöhen und dadurch eine größere Reichweite für deren Angebot generieren, während die App-Nutzer nicht direkt Geld ausgeben müssen und das Angebot vorher kostenfrei testen können.

Großteil der App-Umsätze durch In-App-Käufe

74 Prozent der App-Umsätze in Deutschland entfallen auf diese Art der Monetarisierung von Apps. Weitere 16 Prozent der Umsätze werden über Werbeanzeigen in Smartphone-Anwendungen generiert. Die restlichen 10 Prozent werden durch kostenpflichtige Apps generiert. Dies zeigt deutlich, dass der so genannte Freemium Ansatz für die meisten Apps am sinnvollsten ist. Um nachhaltigen Erfolg sicherzustellen, sollten Sie auf diesen Ansatz zurückgreifen, wenn Sie eine App programmieren lassen

Insgesamt werden die Deutschen in 2021 3,3 Milliarden Apps herunterladen. Den Großteil der Downloads macht hier der Google playstore aus. Mit 2,5 Milliarden Downloads generiert Google hier mehr 75% aller App-Downloads. Im Vergleich werden im App-Store von Apple „nur“ 786 Millionen Downloads getätigt. 

Weitere Informationen zur App-Programmierung mit IT intouch


 
Veröffentlicht am 26. August 2021 von sebastian in Webshop, Projekte

7 Tipps, wenn Sie einen Webshop erstellen lassen möchten

7 Tipps, wenn Sie einen Webshop erstellen lassen möchten

Wenn Sie einen Webshop erstellen lassen möchten, haben wir hier 7 Tipps zusammengestellt, die nicht alle immer direkt auf dem Projektradar haben. Diese Tipps Ihnen helfen sollen das Webshopprojekt gut vorbereitet angehen zu können: 

Die Auswahl der passenden Shopsystems

Die Auswahl des Webshopsystems ist von vielen Faktoren abhängig und man kann schnell den Überblick verlieren. Die Erfahrung aus mehr als 15 Jahren Webshop-Entwicklung hat uns gezeigt, dass das Shopsystem Shopware eine sehr empfehlenswerte Lösung ist. Dementsprechend nutzen wir Shopware für alle Kundenprojekte, da es sehr flexibel anpassbar ist und durch die vielen Schnittstellen eine hohe Kompatibilität mit anderen Systemen aufweist. Besonders die Verbindung zu Warenwirtschaftssystemen lässt sich mit Shopware sehr gut realisieren. Ein weiterer großer Vorteil von Shopware sind die umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten durch bestehende Erweiterungen und die dahinterstehende Community, die diese Erweiterungen bereitstellt. Dadurch können wir als Shopware Agentur einen Webshop aufsetzen, der genau auf die Bedürfnisse und Prozesse eines Unternehmens zugeschnitten ist. 

Ansprechendes Shop-Design

Das Design eines Onlineshops sollte auch im B2B Umfeld keine untergeordnete Rolle spielen. Viel zu oft werden B2B-Webshop-Lösungen aufgesetzt, die rein prozessual gedacht sind, bei denen kein Wert auf ein ansprechendes Design gelegt wurde. Da die Welt von B2C und B2B jedoch immer mehr verschmilzt und die Nutzer auch im B2B-Umfeld ein ansprechendes Design und eine gute Shopping-Erfahrung erwarten, sollte dem auch Rechnung getragen werden. Durch den Kauf von professionellen Templates muss heutzutage auch kein komplett neues Shop-Design entworfen werden. Die meisten bestehenden Templates lassen sich einmalig erwerben und an die eigene Corporate Identity anpassen. Dies führt wiederum zu Kosteneinsparungen im Vergleich zu einem komplett neu aufgebauten Template.

Zukunftsfähige Shop-Struktur aufsetzen

Neben der Auswahl eines passenden Shopsystems ist die strategische Planung der Shop-Struktur eine weitere wichtige Aufgabe. Hier gilt es besonders zu bedenken, dass der Aufbau der Kategorien auch zukunftsfähig ist. Nicht selten weisen Webshops mit wachsendem Sortiment eine unübersichtliche Struktur auf. Dies tritt besonders dann auf, wenn sich nicht von Anfang an eine zukunftsfähige Struktur überlegt wurde und mit der Zeit immer mehr Kategorien entstanden sind, die irgendwo im Shop angehangen wurden. Aber auch dies lässt sich durch den Aufbau einer neuen und logischen Struktur lösen.

Schlüssiges Shop-SEO-Konzept

Viel zu oft werden Onlineshops erstellt, die zwar ansprechend aussehen, jedoch durch fehlendes SEO-Konzept nicht auffindbar sind. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die grundlegenden SEO-Maßnahmen am besten noch vor dem Start des Webshops durchgeführt werden. Dazu zählen z.B. optimierte meta Angaben wie der title und description jeder Seite, ALT-Tags der genutzten Bilder, eine optimierte interne Verlinkung oder auch informative Kategorietexte. Ebenso gilt es zu beachten, dass möglichst keine Produktetexte von Lieferenten genutzt werden, da diese oft schon vielfach auch von anderen Shops genutzt werden. Durch den dann entstehenden Duplicate Content ist es fast unmöglich gute Positionen in Suchmaschinen zu erreichen.

Rechtliche Rahmenbedingungen bei Webshops beachten

Neben den technischen Themen sowie einem ansprechenden Design muss ebenfalls sichergestellt sein, dass der Webshop rechtssicher aufgebaut wird. Dazu zählen z.B. rechtsichere Datenschutzvereinbarungen, ein korrekt aufgebautes Impressum oder auch ein DSGVO-konformer Cookiebanner. Wer ganz sicher gehen möchte, sollte den Shop vor dem Livegang noch mal von einem Anwalt für Internetrecht prüfen lassen. So lassen sich unnötige Abmahnungen im Vorfeld ausschließen.

Von Förderungsmaßnahmen profitieren

Besonders in diesen herausfordernden Zeiten ist es gut zu wissen, dass die Webshop Erstellung förderfähig ist. Konkret bedeutet dies, dass jedes mittelständische Unternehmen (bis 249 Mitarbeiter) die Möglichkeit hat Förderprogramme wie z.B. go-digital zu nutzen. Das Webshop Projekt wird dabei mit bis zu 16.500 € bezuschusst. Als offizielle go-digital Agentur unterstützten wir gerne bei der Beantragung der Fördermittel. So lässt sich das Webshop Projekt sehr kostengünstig realisieren.

Wartung des Webshops

Ebenfalls sollte die Wartung eines Shops nicht unterschätzt werden. Wenn diese regelmäßig durchgeführt wird, ist dies eine reine Routine-Aufgabe. Vergleichbar mit dem Content Management einer Website. Nicht selten werden jedoch Webshops mit der Annahme aufgesetzt, dass diese eine selbstständige und automatisierte Verkaufskraft darstellen. Dies ist zum Großteil eine korrekte Annahme, jedoch benötigt ein Webshop eine entsprechende Pflege. Das gilt für den Contentbereich genauso wie für die technischen Bereiche. Durch Updates des Shopsystems müssen nicht selten auch Erweiterungen angepasst werden. Wer seinen Webshop nicht regelmäßig wartet oder durch eine Agentur warten lässt, läuft Gefahr unnötige Frustration auf Kundenseite zu generieren. Dies lässt sich durch Wartungsverträge entsprechend absichern.


 

Mit Flutter Web hat Google einen weiteren Meilenstein in der plattformunabhängigen App-Entwicklung erreicht. Das auf der Programmiersprache Dart basierende Flutter Web soll dazu beitragen, dass sich die Handlungsspielraum von App Entwicklern deutlich erweitert.

Flutter Web - Ein Sourcecode für alle Systeme

In den Anfangszeiten der App-Entwicklung mussten Apps noch für jede Plattform individuell programmiert werden. Durch neue Programmiersprachen wie z.B. Flutter ist dies nicht mehr nötig, sodass mit einem Sourcecode eine App für iOS und Android programmiert werden kann. Mit der Veröffentlichung von Flutter Web ist es nun möglich native iOS und Android-Apps zusätzlich auch auf Webbrowsern zu bedienen – basierend auf demselben Sourcecode.

Flutter Web - Viele Vorteile durch echte plattformunabhängige App-Entwicklung

Mit diesem Entwicklungsschritt hat Flutter eine echte Plattformunabhängigkeit erreicht. Das wiederum bringt viele Vorteile mit sich wie z.B. Kostenersparnis, da nur noch ein Sourcecode geschrieben werden muss sowie eine bessere und stabilere Systemperformance. Die möglichen Einsatzgebiete von Flutter Web sind die Verwendung in Progressive Web Apps (PWAs) und Single-Page-Applications. Ebenso können bestehende auf Flutter basierende Apps nun auch im Web-Browser verwendet und somit größere Nutzergruppen angesprochen werden.


 
Veröffentlicht am 11. Februar 2021 von sebastian in iPhone App Entwicklung, Android, Projekte

5 Tipps, wenn Sie eine App programmieren lassen

1. Rechte am Code sichern

Wenn sie eine App programmieren lassen, sollten sie vorab eine rechtlich saubere Basis schaffen. Dazu gehört besonders sich die Rechte am Code der App zu sichern. Standardmäßig liegen die Rechte hier nämlich beim Entwickler oder der App Agentur, von der sie die App programmieren lassen.

2. App Launch eher nicht zu laut

Wie bei eigentlich allen komplett neu programmierten Systemen, sollten sie auch bei einer neu programmierten App auf einen großen und Aufsehen erregenden Launch verzichten. Oft müssen geplante Launch-Termine verschoben werden. Ebenso sind einige Apps anfangs noch fehlerhaft. Um anfangs unnötig viele 1-Sterne-Rezensionen zu vermeiden, sollte die erste Veröffentlichung im App-Store nicht zu groß angekündigt werden. So können sie vom ersten Nutzerfeedback lernen und die Apps ggf. optimieren, bevor große Marketingkampagnen gestartet werden.

3. App Marketing einplanen

Nicht selten kommt es vor, dass Apps programmiert werden und im App Store veröffentlicht werden, ohne jegliches App Marketing zu betreiben. So bleiben die Nutzerzahlen entsprechend gering. Nachgelagerte App Marketing Kampagnen wie z.B. ASO(App Store Optimierung) oder App Ads sollten ebenso zum gesamten Projektumfang gehören, wie die App Programmierung selbst.

4. Nicht alle Funktionen auf einmal programmieren lassen

Meistens ist es empfehlenswert eine App mit nicht zu vielen Funktionen programmieren zu lassen. Starten sie zum Anfang mit essenziellen Funktionen und bauen sie diese in zukünftigen App-Versionen aus. So lässt sich das Nutzerfeedback auch einfacher auswerten.

5. Nicht zu sehr auf den Preis fixierenund Förderprogramme nutzen

Heutzutage bieten viele Agenturen die App Entwicklung als Leistung an. Eine ähnliche Entwicklung wie zu den Anfangszeiten der Webseiten oder Webshop Erstellung sowie des Online Marketings. Viele Agenturen bieten die App Entwicklung zu sehr niedrigen Preisen an, was sich nicht selten auch in der Qualität der programmierten Apps zeigt. Spaghetti-Codes, die nicht weiterentwickelt werden können oder auch eine schlechte App Performance sind hier nur zwei Beispiele. Dementsprechend sollten sie sich nicht zu sehr auf den Preis fixieren, wenn sie eine App entwickeln lassen. Ebenso sollten Sie sich über digitale Förderprogramme wie z.B. go-digital, Digital Jetzt! oder auch Mittelstand innovativ&digital informieren, um von staatlichen Förderungen zu profitieren.


 
Kategorien
Archiv

2021 (6)

2019 (1)

2018 (1)

2017 (1)

2016 (1)

2015 (6)

2014 (5)

2013 (7)

2012 (7)

2011 (13)

2010 (13)

2009 (18)

2008 (31)

Dezember (2)

November (4)

Oktober (1)

September (3)

August (2)

Juli (2)

Juni (1)

Mai (1)

April (3)

März (4)

Februar (5)

Januar (3)

2007 (13)