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Veröffentlicht am 27. November 2008 von Florian Trautmann in Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung

Immer mehr Händler entdecken den E-Commerce für sich

Die Marktforscher von ibi research haben in ihrem Projekt "e-commerce Leitfaden" die Studie "E-Commerce in Deutschland , Fakten statt Mythen" mit sehr interessanten Ergebnissen veröffentlicht. In Kooperation mit auf E-Commerce fokussierte Firmen hatte ibi research im August und September dieses Jahres dazu rund 700 Online-Händler befragt.

 

Laut der Studie entdecken immer mehr vor allem kleinere Handelshäuser das Internet als neuen Vertriebskanal für sich. So sind der Großteil der teilnehmenden Firmen kleinere Betriebe die eine Mitarbeiteranzahl von 1-9 Angestellten und einem Jahresumsatz von bis zu 100.000 Euro aufweisen. Des Weiteren stellte sich heraus, dass diese Unternehmen vermehrt private Käufer ansprechen.

 

UnternehmensgrößeKunden

 

Bildquelle: ibi research

 

Besonders interessant ist, dass fast die Hälfte der Befragten erst seit weniger als drei Jahren über das Internet ihre Waren vertreiben – und über 90 Prozent tun dies mit ihrem eigenen Webshop. Neben dem Webshop nutzen knapp 20 % ein Ladengeschäft als weitere Verkaufsstelle. Auffällig war hier, dass Verkaufsplattformen wie z.B. ebay, die nach wie vor mit einem Anteil von 90% diesen Sektor klar dominiert, an Bedeutung verloren haben. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Nutzung von Versteigerungsplattformen um 15 % zurück.

 

Bei einem Vergleich mit den ganzjährlichen Umfrageergebnissen der beiden Vorjahre stellte sich heraus, dass schon in den ersten neun Monaten von 2008 genauso viele Online-Shops eröffnet wurden.

 

Seit wann online?VertriebswegAuktionsplattformen

 

Bildquelle: ibi research

 

Auch die Besucherzahlen haben sich laut der Studie positiv entwickelt. So zählen knapp 50 Prozent der Online-Händler wöchentlich über 1000 Besucher in ihrem Webshop. Die Makro-Konversionsrate -das Verhältnis von Besuchern zu Bestellungen- liegt bei einem Viertel der Händler zwischen 10-25%. Somit wäre jeder zehnte Besucher auch ein Käufer, was durchaus als positv angesehen werden kann. Ausserdem stellte sich heraus, dass zwei Drittel der Besucher, die mindestens ein Produkt in ihren Warenkorb gelegt hatten tatsächlich auch im Shop einkauften.

 

Makro

 

Bildquelle: ibi research

 

Zwar gewinnen "moderne" Bezahlvorgänge immer mehr an Bedeutung, jedoch vertraut die Mehrheit mit 83% der Befragten auf die Überweisung per Vorkasse. Das Bezahlen per Nachnahme, Rechnung, Kreditkarte und Lastschrift sind ebenfalls beliebte Varianten die von rund der Hälfte der Online-Händlern auch in ihrem Shop angeboten werden. So verteilen sich die Verkäufe zu fast 40 % auf Vorkasse und zu 22 % auf die Bezahlung per Rechnung. Kreditkarte und Lastschrift werden in rund 10 Prozent aller Fälle als Bezahlmöglichkeit genutzt.

 

ZahlungsmittelZahlungsanteil

 

Bildquelle: ibi research

 

Die Teilnehmer der Umfrage wurden auch zu ihren Marketing Maßnahmen befragt. So gab die Mehrheit an, dass Suchmaschinenoptimierung (73 %) und -werbung (57 %) die meistgenutzen Marketing Instrumente sind, um auf ihren Shop aufmerksam zu machen. Auch in den geplanten Maßnahmen liegen diese Instrumente mit rund 20 % an der Spitze. Die größte Herausforderung (56%) sehen die Befragten bei der Identifizierung der richtigen Keywords für Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung. Auch die Identifizierung geeigneter Werbepartner stellte sich bei der Hälfte als eine schwierige Aufgabe heraus. Weitere Instrumente die genutzt werden sind u.a.: Newsletter, Listung auf einem Einkaufsportal, Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften und Banner-Werbung. Am wenigsten werden Affiliate-Programme genutzt. Hier gaben nur 15 % an diese Maßnahme zu nutzen. Jedoch planen 17 % der Befragten diese Maßnahme in Zukunft anzuwenden.

 

MarketingHerausforderungen

 

Bildquelle: ibi research

 

Auch die Auswertung der eingesetzten Maßnahmen wurde behandelt. Eine sehr interessante Kennzahl gibt dabei an, dass die ein Viertel gar keine Web-Controlling Lösungen nutzen, oder ihre Maßnahmen auswerten. Die Hälfte der Befragten gab an, dass sie Google Analytics zur Auswertung ihrer Kampagnen nutzen. Als die wichtigsten Informationen die die Händler aus den Analysetools ziehen können stellten sich häufige Suchwörter/phrasen, Anzahl der Besuche und die am häufigsten aufgerufenen Seiten heraus. Als eher unwichtig wurden Informationen über die geografische Herkunft sowie die technische Ausstattung der Besucher angesehen.

 

WebkontrolleWichtige Informationen

 

Bildquelle: ibi research

 

Insgesamt ist "E-Commerce in Deutschland , Fakten statt Mythen" eine sehr gelungene Studie die ausführliche Auswertungen rund um das Thema E-Commerce bietet. Bleibt zu hoffen, das Marktforscher von ibi research auch in Zukunft weiterhin so gute Arbeit leisten.

 

Bei weiteren Fragen zu den Themen Webshop und Suchmaschinenoptimierung steht Ihnen das Team von IT-intouch gerne zur Verfügung.

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