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Veröffentlicht am 25. März 2008 von Florian Trautmann in Suchmaschinenmarketing

Google Adwords nutzt demografische Daten

Da staunt man nicht schlecht. Vor Kurzem noch in der eigenen Diplomarbeit über die Zukunft des Suchmaschinenmarketings referiert und jetzt schon Realität?

 

Das Zauberwort heisst Predictive-Behavioral-Targeting und eröffnet ganz neue Möglichkeiten für den Werbenden. So können Daten über Verhalten, Einstellung, Interessen etc. mit demografischen Daten wie Alter, Geschlecht usw.

verbunden werden, um so ganz individuelle und zielgruppengerechte Anzeigen zu schalten. Voraussetzung dafür ist natürlich die Erhebung dieser recht sensiblen Daten.

 

Google ist noch nicht ganz so weit, jedoch ist es seit neustem möglich zumindest demografische Daten wie Alter und Geschlecht für seine Google Adwords Anzeigenschaltung im Contentnetzwerk zu nutzen. So können Anzeigen beispielsweise speziell für Männer zwischen 25-34 Jahren geschaltet werden. Daraus sollte eine erhebliche Minderung der Streuverluste resultieren und somit den ROI der Kampagne erheblich steigern.

 

Um diese Daten zu generieren nutzt Google den Drang vieler Internetuser persönliche Daten auf diversen Comunity Plattformen veröffentlichen zu müssen. Dies bedeutet natürlich auch, dass die Anzahl der Websites auf denen das Schalten von derart Zielgruppen genauen Anzeigen stark limitiert ist. Zum Einen erheben viele Websites diese Daten erst gar nicht, zum Anderen geben nur wenige diese dann auch nach außen preis.

 

Auf folgenden Seiten ist das Schalten dieser Anzeigen aktuell möglich:

     

  • aooa.de
  • asianave.com
  • asianavenue.com
  • beltrano.com.br
  • blackplanet.com
  • communityconnect.com
  • cuantomedas.com
  • cupidbay.com
  • faithbase.com
  • flirtbox.co.uk
  • flodeo.com
  • fotolog.com
  • friendster.com
  • gazzag.com
  • gesichterparty.de
  • glee.com
  • hotornot.com
  • imvu.com
  • invisionfree.com
  • migente.com
  • miss34.com
  • myspace.com
  • nexopia.com
  • parperfeito.com.br
  • picturetrail.com
  • plentyoffish.com
  • proboards.com
  • ratemybody.com
  • sexyono.com
  • unister.de
  • wolke10.de
  • youtube.com
  •  

Die Einträge in dieser Liste können sich jederzeit ändern.

 

Fazit: Man sollte sich gut überlegen auf welchen Websites man persönliche Daten preisgibt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch Daten über Gewohnheiten in die Anzeigenschaltung mit einbezogen werden. Für die Werbenden selbst ist diese Form der Anzeigenschaltung natürlich höchst interessant.

 

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