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Veröffentlicht am 16. Dezember 2007 von Florian Trautmann in Suchmaschinenoptimierung

Mit Google Image Labeler zu mehr Besuchern

Durch einen erhöhten Anstieg der Zugriffe durch google.images bin ich auf die Funktion "Erweiterte Bildsuche aktivieren" in den Google Webmastertools aufmerksam geworden. Diese wurde zwar schon in der Vergangenheit aktiviert, nur ging ich davon aus, dass dies lediglich die Indexierung der Bilder bei der Google Bildsuche erlaubt. Weit gefehlt. Nun ist es möglich seine Bilder auch dem Google Image Labeler bereit zu stellen.

 

Der Google Image Labeler basiert auf der von Luis von Ahn entwickelten Software ESP Game. Die Grundidee ist genial: Zwei Spieler werden dazu aufgefordert ein Bild getrennt von einander zu labeln. Dabei werden so lange Label eingetippt, bis eine Überstimmung zustande gekommen ist. Beide Spieler erhalten Punkte für diese Übereinstimmung und begeben sich nach dem selben Schema zu dem nächsten Bild. Das Spiel ist einfach, besitzt aber enormes Suchtpotential. Google kann mit Hilfe dieser Daten, Bildern eine viel genauere Beschreibung verteilen, als dies lediglich mit Alt- Tags möglich wäre. Und das Beste: Google selbst bezahlt keinen müden Dollar an die Labeler Arme.

 

Genug erklärt: Jetzt stellt sich die Frage, ob auch Webseiten von diesem Labeling Trend profitieren können. Sicher ist, wenn viele Spieler der Meinung sind auf einem Bild beispielsweise "Webdesign" zu erkennen und dieses dementsprechend labeln, dass Bild in der Google Bildersuche auch unter dem Suchbegriff "Webdesign" bevorzugt gefunden werden kann. Natürlich spielen auch Alt-Tags weiterhin eine Rolle, nur sollte man den zunehmenden Einfluss dieser noch recht neuen Technologie nicht unterschätzen.

 

Wie bekomme ich nun die Spieler dazu, ein Bild nach meinen Wünschen zu labeln?

 

Am sinnvollsten ist es wohl passende Bilder auszuwählen. Ein Bild sollte aussagekräftig sein. Im Idealfall sollte der Betrachter sofort auf das Keyword schließen können. Das ist bei Keywords wie "car" oder "dog" (bisher nur auf englisch verfügbar) nicht weiter schwer. Ein Bild zu finden, dass die meisten Benutzer mit "webdesign" assoziieren ist da schon weitaus schwieriger. Während des Spielens (natürlich nur im Dienste der Wissenschaft) viel auf, dass besonders viele Punkte erzielt werden konnten, sobald innerhalb des Bildes Text auftauchte. Ein Poster von AC/DC, mit riesiger AC/DC Aufschrift ist in diesem Spiel ein Garant für eine möglichst schnelle Übereinstimmung unter dem Keyword "acdc", sogar wenn der Betrachter die Band selbst nicht kennt. Also warum nicht diesen Effekt nutzen und bei Bildern entsprechende Labels selbst einfügen? Durch das beispielsweise Platzieren des Wortes "webdesign", könnte so die Übereinstimmungs-Wahrscheinlichkeit der beiden Teilnehmer um ein Vielfaches erhöht werden. Auf diese Weise können Bilder optimal unter bestimmten Keywords in den SERP's platziert werden, was wiederum zu neuen Benutzern führt. Zudem wäre es denkbar, dass diese Informationen auch einen Einfluss auf die Bewertung der gesamten Website haben könnte, wie es bisher beispielsweise die Alt-Tags haben.

 

Inwieweit die Informationen aus dem Labeling in die Suche mit einbezogen werden, kann natürlich nur erahnt werden. Aufgrund der ziemlich treffenden Informationen die dieses Labeling liefert, wäre es jedoch fatal diese nicht ausgiebig für den Suchalgorithmus zu verwenden.

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