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Veröffentlicht am 04. Februar 2011 von Florian Trautmann in Suchmaschinenoptimierung

Produktfotos im Web sind vertragsbindend!

Nach einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 12. Januar 2011 (Az. VIII ZR 346/09) sind Produktbilder im Internet, die eine bestimmte Ausstattung des Kaufgegenstandes zeigen, für den Kaufvertrag bindend. Internethändler sollten daher streng darauf achten, bei Produktbildern ausschließlich den tatsächlichen Artikel abzubilden und nicht das Bild eines ähnlichen Artikels einzustellen.

 

Hintergrund war ein Rechtsstreit bei einem Autokauf über das Internet, bei dem der Käufer die auf dem Produktfoto abgebildete Standheizung einforderte. Der BGH wies die Klage des Käufers zwar ab, da dieser auf Erstattung der Kosten für den Erwerb und Einbau einer gebrauchten Standheizung geklagt hatte. Es wurde jedoch deutlich, dass dem Käufer ein Anspruch auf Nacherfüllung nach § 439 Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch zugestanden hätte, hätte er diesen Anspruch zunächst verfolgt.

 

Weitere Details zu diesem Fall gibt es in der dazugehörigen Pressemitteilung.

 

Beim Thema Webshop Erstellung steht Ihnen das Team von IT intouch gerne zur Verfügung.


 
Veröffentlicht am 17. August 2010 von Florian Trautmann in Suchmaschinenoptimierung

Neue Betrugsmasche bei Vorkasse-Zahlungen

Wie im E-Commerce-Newsletter KW 33 / 2010 zu lesen ist, haben Kriminelle einen neuen Weg gefunden Shopbetreiber zu täuschen. Wie diese dabei vorgehen sehen Sie hier:

 

"Wie in einem einschlägigen XING-Forum zu lesen ist, sind Betrüger mit einer neuen Betrugsmasche bei Vorkasse-Zahlungen unterwegs. Ahnungslose Shop-Betreiber erhalten nach einer Bestellung eine vermeintlich richtige Vorkasse-Zahlung mit entsprechender Auftragsnummer und senden dann die Ware dem Besteller zu. Jedoch haben die Betrüger zuvor eine andere ahnungslose Person dazu gebracht, eine Vorauszahlung für eine Ferienwohnung zu leisten, und dabei für die Bezahlung die Kontoverbindung des Händlers sowie die Auftragsnummer der Bestellung angegeben. Wenn der Händler dann einen Anruf vom Urlaubsbuchenden bekommt, der sich nach der Reservierung der Ferienwohnung erkundigt, für die er bereits bezahlt hat, fällt der Schwindel auf. Die Ware ist jedoch längst beim Betrüger."

 

Kontrollieren Sie Vorkasse-Zahlungen besser doppelt, um nicht auch ein Opfer der Betrüger zu werden.


 
Veröffentlicht am 25. November 2009 von Florian Trautmann in Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung

SEO Werbung in der Financial Times Deutschland

Vor ein paar Wochen habe ich mich von einem sehr verlockenden Angebot breitschlagen lassen, in der Financial Times Deutschland (Ausgabe vom 26.11.2009) Werbung zu schalten. Absolutes Neuland für unsere SEO Akquise, außerhalb des WWW's zu werben. In dieser Ausgabe gibt es ein Sonderheft zum Thema Ecommerce und Marketing, sodass die Zielgruppe gar nicht mal verkehrt ist. Die angekündigten 40 % Sonderrabatt machten das Angebot dann so richtig schmackhaft.

 

Als nächstes wurde die Grafikabteilung beauftragt die Anzeige im Bannerformat zu gestalten.

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen wie ich finde:

 

Banner Financial Times

 

Ein Eyecatcher ist es auf jeden Fall und das ganz ohne nackte Frauen ;)

 

Platziert wird die Anzeige direkt unter einem Online-Marketing Artikel auf der vollen Breite.

 

Und nun ?

 

Jetzt heißt es abwarten auf morgen, wenn sich 300.000 Leser auf unsere Anzeige stürzen und unsere Telefonleitungen heiß laufen lassen ;)

Aber mal ganz im Ernst. Ich gehe von keiner besonders hohen Resonanz aus, lasse mich aber sehr gerne vom Gegenteil überzeugen.

Letztendlich muss sich dieser Marketing Kanal gegenüber Diensten wie Google AdWords durchsetzen. Wenn ich mir überlege wie viele Conversions ich mit einem 4-stelligen Adwords Budget erzielen würde,  dann kommen mir schon einige Zweifel auf.

 

Für alle Interessierten gibt es hier natürlich Feedback. Wer es noch eiliger hat kann uns auch gerne beim Twittern folgen:

 

 http://twitter.com/itintouch

 

26.11.2009 9:00

 

Ich muß schon sagen. Besser konnte man die Anzeige nicht platzieren. Vorab war uns bekannt, dass wir im Online Marketing Teil platziert werden. Das direkt über unserer Anzeige ein Bericht über Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung erscheint ist natürlich perfekt. Aussagen wie " Zwischen 2007 und 2008 kletterten die Ausgaben für Suchwortvermarktung um 24 Prozent von rund 1,2 auf 1,5 Milliarden Euro" oder "Statt in klassische Werbung zu investieren, kann man mit einer vergleichsweise günstigen Website-Optimierung schon enorme Steigerungen der Zugriffszahlen und damit des Umsatzpotenzials erreichen", leisten die notwendige Überzeugungsarbeit um zum Hörer zu greifen.

 

SEO Werbung in der Financial Times Deutschland 2

 

Aktuelle Kontakte : 0

 

26.11.2009 12:00

 

Leider noch keine Anfragen oder Anrufe eingegangen. Wie sieht es mit den Impressions aus? Ach stimmt ja, funktioniert im Print ja gar nicht ;)

Aktuelle Kontakte : 0

 

26.11.2009 14:00

 

Schade, schade. Immernoch keine Kontakte. So langsam sollte doch mal was kommen ...

 

Aktuelle Kontakte : 0

 

26.11.2009 16:00

 

Immernoch kein einziger Kontakt. Habe ich die Telefonnummer falsch geschrieben, Rechtschreibfehler in der Internet Adresse? Nein alles korrekt. Das kann es doch noch nicht gewesen sein :(

 

Aktuelle Kontakte : 0

 

26.11.2009 18:30

 

Kann man jetzt schon von einer Enttäuschung sprechen? Bei bisher 0 Resonanz eigentlich schon. Morgen wird erst einmal überprüft, wieviele Kunden sich wenigstens unsere Webseite angesehen haben. Ich kann mir aber vorstellen, dass der CPC unglaublich hoch sein wird.

 

Aktuelle Kontakte : 0

 

27.11.2009 10:00

 

Zwischenfazit: Da der Erfolg von Printwerbung nur sehr schwer messbar ist, fällt es hier nicht leicht konkrete Zahlen zu nennen. Zumindest können wir unsere direkten Webseiten Zugriffe auf ungewöhnlich hohe direkte Zugriffe messen. ( in der Anzeige wurde die Domain platziert ) Allerdings sind auch hier keine großen Sprünge zu verzeichnen. Wenn überhaupt könnten eventuell 10 Zugriffe der Anzeige in der Financial Times zugewiesen werden. Den lächerlich hohen CPC möchte ich an dieser Stelle noch nicht veröffentlichen, da dieser den Tod der Printwerbung bedeuten müsste.

Naja die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht liegt unsere Anzeige jetzt auf zich Geschäftsführer Schreibtischen und wartet nun so auf die Bearbeitung durch den Marketing Spezialisten ;).

 

Aktuelle Kontakte : 0

 

27.11.2009 11:12

 

Unglaublich, ich scheine Gedanken lesen zu können. Soeben rief der erste SEO Kunde an, welcher nach eigenen Angaben direkt über die FTD Anzeige auf uns aufmerksam geworden ist. Wollen wir doch mal hoffen das er auch Kunde wird. Der Counter läuft.

 

Aktuelle Kontakte :1

 

27.11.2009 18:50

 

Leider in den letzten Stunden kein weiterer Anruf auf die Anzeige. Mal sehen was das Wochenende bringt.

 

Aktuelle Kontakte :1

 

30.11.2009 9:30

 

Das Wochenende hat keine weiteren Kontakte gebracht.Vielleicht ändert sich das im Laufe dieser Woche noch.

Mich wundert vor allem, dass nicht einmal die Zugriffe auf unsere Website merklich angestiegen sind.

 

Aktuelle Kontakte :1

 

01.12.2009 15:20

 

So langsam zweifelt sogar der größte Optimist an dem Erfolg von Werbeschaltungen im Print. Leider keine weiteren Kontakte. Webseiten Zugriffe sind ebenfalls nicht wirklich messbar.

 

Aktuelle Kontakte :1

 

04.12.2009 17:33 - FAZIT

 

Ja man merkt schon, hier ist nicht mehr wirklich viel passiert. In Zahlen: Ein direkter Kontakt ist zustande gekommen, ob dieser Kontakt auch in einen Auftrag bringt, steht noch in den Sternen.

 

Fest steht:

     

  • an dem Produkt liegt es nicht: dafür wurde es bisher über andere Kanäle zu gut verkauft
  • an der Anzeige selbst kann es auch nicht liegen. Bisher haben wir durchwegs positive Resonanz bekommen
  • an der Publikation und dem Format liegt es wahrscheinlich auch nicht. Die Anzeige war optimal Platziert und erreichte die richtige Zielgruppe
  •  

Was war dann das Problem? :

 

Printanzeigen sind ganz einfach nicht zur Leadgenerierung gedacht. Wer Leads generieren möchte, sollte auf Kanäle wie z.B. Suchmaschinenmarketing oder Suchmaschinenoptimierung setzen.

 

Doch für wen rechnen sich dann Printanzeigen überhaupt noch?

 

Printwerbung dient in erster Linie dem Branding. Möchte man sein Produkt oder Firma bekannt machen, ist eine Printanzeige kein schlechtes Mittel. Damit ein Branding überhaupt funktioniert, reichen vereinzelte Schaltungen nicht aus. Hier muss permanent über einen längeren Zeitraum aktiv geworben werden. Dazu ist natürlich ein gewisses Werbebudget von Nöten, welches sich die meisten kleineren Agenturen nicht leisten können.

Vielleicht ist auch das ein Grund dafür, warum diese Branche besonders stark in der Krise steckt. Ausgefeilten online Marketing Aktionen oder sehr transparenten und effektiven SEM & SEO Kampagnen kann die Printwerbung nicht das Wasser reichen. Wie tief diese Branche in der Krise steckt, verdeutlichen die Lockangebote mit 40 -50 % Rabatt. Die Zeitschriften bekommen Ihre Werbeplätze einfach nicht mehr verkauft. Wer also vor hat Printwerbung zu schalten und Geld zu viel hat, kann jetzt verhältnismäßig günstig einsteigen.

Ob wir noch einmal eine solche Kampagne starten, kann ich jetzt noch nicht absehen. Es ist einfach zu verlockend mit dem Budget 2000 - 4000 Klicks durch AdWords Werbung zu generieren.


 
Veröffentlicht am 20. November 2009 von Florian Trautmann in Suchmaschinenoptimierung

Jeder Fünfte kauft Weihnachtsgeschenke online

Laut einer Umfrage der BITKOM und dem Meinungsforschungsinstitut forsa wollen 14,3 Millionen Deutsche dieses Jahr ihre Weihnachtsgeschenke online kaufen. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von einem Drittel und bedeutet, dass dieses Jahr jeder Bundesbürger ab 14 Jahren seine Weihnachtseinkäufe online erledigen wird. Zu den 14,3 Millionen Kaufwilligen können außerdem noch 8,6 Millionen Online-Kauf Interessierte dazu gerechnet werden, die aber zur Zeit noch unentschlossen sind. Daraus ergeben sich 23 Millionen Menschen die das Web als Quelle für ihren Weihnachtseinkauf ansehen, was nicht verwunderlich ist, da ein Onlinekauf die stressigen Einkauftouren in der Weihnachtszeit erspart.

 

Laut BITKOM gehören Computerspiele, Handys, PCs, Flachbild-Fernseher und Digitalkameras zu den beliebtesten Geschenken. Außerdem haben schon 1,4 Millionen Deutsche ihre Weihnachtsgeschenke für diese Jahr bereits im Internet gekauft.

 

Die Auswertung der demographischen Daten ergab, dass vor allem junge Leute ihre Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen. So geht jeder Dritte im Alter von 18 bis 44 Jahren auf Online-Shoppingtour. Die Altersgruppe ab 60 ist mit nur 3 Prozent das Schlusslicht dieser Auswertung. Des Weiteren ergab die Studie, dass 23 Prozent der Männer aber nur 18 Prozent der Frauen ihre Weihnachtsgeschenke im Netz ordern. Beim Vergleich der Berufsgruppen belegen die Beamten den ersten Platz mit 41 Prozent. Das Schlußlicht ist die Berufsgruppe der Arbeiter, von denen nur 14 Prozent ihr Weihnachteinkäufe im Internet abwickeln wollen.

 

Die Ergebnisse dieser Studie ergeben wieder einmal, welchen Stellenwert der E-Commerce im deutschen Handel einnimmt. Falls Sie einen Webshop erstellen wollen, dann steht Ihnen das Team von IT intouch gerne zur Verfügung.


 
Veröffentlicht am 15. November 2009 von Florian Trautmann in Suchmaschinenoptimierung

Google startet Commerce Serach

Der neue Service Commerce Search erlaubt es Onlineshopanbietern ihre Artikel über die bei Google gehostete Suche sehr schnell und übersichtlich anzubieten.

 

Hinzu kommt eine automatisierte Rechtschreibprüfung wie man sich auch schon aus der Google Suche kennt, um den möglichen Kunden dabei zu unterstützen, die gewünschten Produkte leichter zu finden. Die Sucher kann ausserdem noch durch weitere Parameter wie Preis und Marke verfeinert werden. Neben diesen Features ist es bei Commerce Searchauch möglich Crossselling zu betreiben und dem Kunden zuletzt angesehene Produkte anzubieten.

 

Google Commerce Search kann vom Design an das des eigenen Webshops angepasst werden und die Anzeigepositionen lassen sich zum Beispiel bei Sonderaktionen ebenfalls verändern. Darüber hinaus ist Google Analytics in Commerce Search integriert und liefert Daten über das Käuferverhalten.

 

Einziger Haken bei diesem Service ist der stolze Preis von 50.000 US-Dollar den Google für diesen Service verlangt. Somit richtet sich dieser Service vorrerst an größere Onlineshops. Villeicht wird sich Google in Zukunft auch Angebote für kleinere Webshops einfallen lassen.


 
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