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Veröffentlicht am 10. November 2015 von Florian Trautmann in Allgemein, Projekte

Beacons auf dem Prüfstand: Estimote vs Kontakt.IO im Praxistest

Vor gut zwei Jahren platze der Beacon-Trend in den mobilen Bereich. Zahlreiche Pilotprojekte gingen an den Start. Darunter auch shopkick. Mit mehr als 8 Millionen Nutzer ist shopkick kein kleines Licht mehr in den Stores und besitzt dadurch eine durchaus ansprechende Reichweite.

Die Technik findet in der mobilen Branche also durchaus Relevanz. Durch die Kombination von Smartphone-App und Beacon können neue Anwendungsfälle abgedeckt werden, z.B. Indoor-Ereignisse am POS (Point of Sale)

 

Auch wir sind vor 2 Jahren auf diese Innovation aufmerksam geworden und konnten in Projekten praktische Erfahrungen sammeln. Anfangs haben wir uns vom Estimote Produkt überzeugen lassen, da dies einer der Pioneer auf dem Markt war. In der Praxis stellte sich heraus, dass die Technik unsere Anwendungsfälle nicht hundertprozentig abdecken kann. Eine einfache Annäherung an den jeweiligen Beacon sollte zugehörige Aktionen auf dem Smartphone auslösen.

Schwankende Bluetooth Signale haben dabei die größte Herausforderung dargestellt und sorgten für fehlerhafte Ergebnisse auf Seiten unserer Apps. Redundante Platzierungen der Beacons waren nicht ausreichend, um diesem Fehlverhalten aus dem Weg zu gehen.

 

Aus diesem Anlass haben wir zwei namhafte Beacon-Anbieter auf unseren Entwicklungsprüfstand gelassen, um mehr Informationen über die Zuverlässigkeit der Technik zu bekommen.

 

Estimote und Kontakt.IO Beacons standen sich dabei im direkten Vergleich gegenüber.

Der Test verlief unter einfachen Bedingungen und ist keineswegs einem Grenzwerttest gleichzusetzen. Die Entfernung zwischen Beacon und Smartphone betrug 2 Meter und der Publikumsverkehr wurde währenddessen eingestellt, sodass möglichst wenige Störfaktoren Einfluss nehmen konnten. Die softwareseitige Konfiguration der Beacons war fast identisch. Sowohl die Sendeleistung als auch das Intervall der Beacons waren fast gleich. Eine korrekte Ausrichtung rundete das ganze ab.

 

estimoteVskontakt

 

Eine eigens entwickelte App zeichnete alle eingehenden Signale der Beacons auf und legte zugehörige Informationen in eine Datei auf dem Gerät ab. Als Testgerät haben wir ein iPhone 5s verwendet. Innerhalb eines Zeitraums von 500 Sekunden wurden alle Signale protokolliert. Im folgenden Teil sind die Ergebnisse der Tests dargestellt:

 

Estimote Beacons:

 

Estimote Bacon Test

 

Kontakt.IO Beacons:

 

Kontakt.IO Beacon Test

 

Obwohl beide Hersteller über dasselbe Protokoll kommunizieren (iBeacon), sind auf den ersten Blick klare Unterschiede zu erkennen. Schwankungen der Estimote-Beacons treten deutlich häufiger auf. Besonders auffällig sind regelmäßige Schwankungen in dem Far-Bereich, welche das Fehlverhalten unserer Apps erklärt. Signale der Kontakt.IO-Beacons bleiben über einen längeren Zeitraum im korrekten Bereich und  beinhalten weniger Ausreißer.

Mit diesen Testergebnissen haben wir Estimote natürlich konfrontiert. Estimote selbst gab uns den Tipp die Beacons auf den Kopf zu stellen, oder die Position zu ändern. Da dies im realen Einsatz allerdings nicht praktikabel ist, haben wir weitere Tests mit der aktuellen Estimote Hardware aufgeschoben.

 

Fazit: In Projekten in denen es wichtig ist, dass Ereignisse zuverlässig im "Near"-Bereich ausgelöst werden müssen, scheint Kontakt.IO aktuell klar die Nase vorn zu haben. Zumindest auf dem Betriebssystem IOS raten wir daher zu Kontakt.IO Beacons. Natürlich gibt es auch noch diverse andere Beacon Hersteller, welche man solchen Tests unterziehen könnte. Zudem bestimmen viele weitere Faktoren die Auswahl des Herstellers, sodass unsere Empfehlung nur bei dem Vergleich dieser beiden Anbieter, und in unserem Anwendungsfall ausgesprochen werden kann.


 
Veröffentlicht am 07. März 2014 von Florian Trautmann in Projekte

Wedding Tree zum selbst gestalten

IT intouch hat den ersten Wedding Tree Konfigurator für den deutschen Markt entwickelt.

 

Wedding Tree? Was ist das?

 

Hierzulande noch weniger bekannt, aber in den USA und Asien ein absoluter Renner. Ein Wedding Tree ist ein Baum ohne Blätter welcher auf Papier gedruckt wird. Dieser Ausdruck wird dann gerahmt in einer Staffelei auf einer Hochzeit aufgestellt. Die Gäste können mit Stempelfarben Ihre Fingerabdrücke auf diesem Baum hinterlassen. Jeder Fingerabdruck bildet dann ein Blatt des Baumes. Auf diese Weise erhält der Baum ein farbenfrohes Blätterkleid und das Hochzeitspaar ein ganz individuelles Geschenk.

 

Der Wedding Tree Konfigurator erlaubt es diesen Baum individuell zu konfigurieren. So können verschiedene Bäume und Illustrationen ausgewählt werden. Weiterhin wird der Name des Hochzeitspaars platziert. Der Kunde kann sich den Baum als PDF oder gerahmten Ausdruck kaufen.

 

Wedding Tree

Wer selbst ein Wedding Tree für seine Hochzeit haben möchte, oder ein exklusives Geschenk für die nächste Hochzeit sucht, kann sich nun seinen ganz individuellen Wedding Tree zusammenstellen.

 

Link:

 

www.wedding-tree.de


 
Veröffentlicht am 19. Juni 2013 von Florian Trautmann in iPhone App Entwicklung, Projekte

Air Browser App ein voller Erfolg

Die von IT intouch entwickelte App Air Browser komm im App Store gut an. Anders kann man es nicht nennen, wenn man vor Klassikern wie z.B. Angry Birds platziert ist.

 

iPhone Top 30 overall:

 

iPhone Top 30

 

iPad Top 30:

 

iPad Top 30

 

Mit dieser App kann man das iPhone und iPad mit dem Kopf steuern ähnlich wie man es von den neuen Samsung Galaxy Geräten kennt. In der ersten Version der App steuert man das Scrolling des Browsers durch Neigen des Kopfes.

 

App Store


 

Was das neue Samsung Galaxy S4 kann, das bekommen wir auch für das iPhone und iPad hin, dachte sich die Firma MobiVative. Das es wirklich funktioniert beweist jetzt die App Air Browser, welche von uns entwickelt wurde.

 

Air Browser

Bisher nur Android Nutzern vorbethalten, ermöglicht jetzt die App "Air Browser" das Steuern des Smartphones und Tablets durch Neigen des Kopfes. Das Scrollen einer Webseite muss so nicht mehr durch Berühren des Displays mit dem Finger erfolgen. Das iPhone und iPad erkennt anhand der Kopfneigung, dass das Ende der Seite erreicht ist und scrollt die Webseite ein Stück weiter.

Ähnlich wie die Konkurrenz aus Asien verwendet die App die Frontkamera und überprüft die Position des Kopfes.

 

Zumindest bei dieser Funktion zieht das iPhone und iPad mit den Highclass Android Geräten gleich. Die App kann  ab sofort aus dem Apple AppStore bezogen werden.

 

App Store


 
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