telefon 02204/ 703 9944
brief
 
  • IT intouch Blog

Kategorien
Veröffentlicht am 17. Januar 2017 von Florian Trautmann in Allgemein

Chatbots auf dem Vormarsch: Kündigt sich eine Revolution an?

Chatbots auf dem Vormarsch: Kündigt sich eine Revolution an?

Wenn Internetgrößen wie Mark Zuckerberg das Ende der Apps prophezeien und die Nutzer auf die kommenden Bots einschwören, sollte man sich diesem Thema nicht gänzlich verschließen. Vor allem als App Entwickler fragt man sich, ob man in den nächsten Jahren sein Dasein eher beim Arbeitsamt fristet, als vor dem Rechner anspruchsvolle Apps entwickelt. Eine gute Nachricht für App Entwickler vorweg: die verwendeten Technologien sind in beiden Bereichen nicht grundsätzlich unterschiedlich, sodass man sich sicherlich den Gang zum Arbeitsamt ersparen kann.

Doch schauen wir uns das Feld der Chatsbots genauer an und urteilen dann. Chatsbots sind eigentlich nichts Neues. So sind schon im letzten Jahrtausend Chatbots in Erscheinung getreten. Der ein oder andere Gamer erinnert sich vielleicht noch an Bots im Umfeld von IRC. Hier waren und sind Bots aktiv, die z.B. auf Anfrage die Termine der nächsten Clanwars durchgeben. Da die heutigen Bots vermeintlich auch nicht viel mehr leisten, stellt sich die berechtigte Frage, "warum kann ein solch alter Hut die App Welt revolutionieren?"

Vermutlich schöpft Facebook und Co die große Hoffnung aus der Verbreitung seiner Messenger. Der Facebook Messenger kommt mit ca. 1 Milliarde Usern weltweit durchaus auf einen erheblichen Marktanteil. Dies macht den Messenger natürlich auch für Firmen und Dienstleistungen interessant. Viele Webseiten integrieren auf der eigenen Webseite den Link zum direkten Facebook Messenger Chat. Da bei einer regen Nutzung  Mitarbeiter kaum noch mit der Beantwortung hinterher kommen, ist der nächste logische Schritt der Einsatz eines Bots. In den meisten Fällen wird der Bot zwar noch nicht den Mitarbeiter ersetzen können, jedoch können häufig wiederkehrende Prozesse automatisiert und standardisiert werden. 

Dabei muss der Bot nicht immer Aufgaben eines Mitarbeiters übernehmen, sondern kann auch als reine Informationsquelle dienen. Ein brauchbarer Bot zur Newsbeschaffung ist zum Beispiel der Bot von CNN. Dieser wirft auf Zuruf die spannendsten News zu einem angeforderten Thema aus. Wirklich revolutionär ist dies zwar nicht, aber die Erweiterung sich zu diesem Thema Pushnachrichten schicken zu lassen, ist recht praktisch. Damit ersetzt oder ergänzt der Bot zumindest eine Newsapp oder Webseite.

Mehr Potential schöpft da schon der Bot snaptravel. Er hilft dabei das passende Hotel in einer Wunschdestination zu einem Wunschdatum zu finden. Er nimmt dabei auch Rücksicht auf eine schmale Reisekasse und empfiehlt bei Bedarf günstigere Alternativen. Bei Klick auf das gewünschte Hotel, gelangt der Nutzer auf eine Webseite und kann dort seine Buchung abschließen. Innovativ wird es aber erst dann wenn der Bot nicht mehr weiter weiß. In diesem Fall wird automatisch ein realer Mitarbeiter dazu geschaltet und hilft dabei auch komplizierte Anfragen zu bearbeiten. Schön gelöst ist dabei die direkte Integration der durch den Mitarbeiter vorgeschlagenen Hotels in den Messenger. Diese werden auf gleiche Art und Weise präsentiert, wie es auch der Bot zuvor gemacht hat. Der Messenger muss dabei bis zur Buchung nicht verlassen werden.

 

Kann man nun von einer Revolution sprechen? 

Revolution wäre sicherlich übertrieben, jedoch steckt viel Potential in dieser Technologie. Vor allem auch deshalb, weil Entwicklern Hilfsmittel bereitgestellt werden, um künstliche Intelligenz zu integrieren und Analysen von freien Texten zu vereinfachen. Da sich nahezu jedes große Tech Unternehmen mit dem Thema KI beschäftigt, wird sich hier in den nächsten Jahren auch noch einiges tun. Dies kommt wiederum den kleinen Bot Helfern und denen die diese Bots entwickeln zu Gute.
Komplett ersetzen werden Bots die Apps mit großer Sicherheit nicht. Es mag Inhalte geben, welche sich besser in einer direkten Konversation konsumieren lassen, doch ebenso gibt es Inhalte die in einer herkömmlichen App definitiv sinnvoller dargestellt werden können. (Navigation, Datenerfassung etc.)

 

Verschließen sollte man sich diesem Thema jedenfalls nicht. Ob ein Bot ein Teil der digitalen Unternehmens-Strategie sein kann, muss von Fall zu Fall analysiert werden.

IT intouch verschließt sich dem Thema jedenfalls nicht und hilft gerne bei der Entscheidungsfindung und auch der Realisierung eines solchen Projektes. Ein kleines Video unseres ersten eigenen Bots gibt es hier zu sehen:

Chat Bots entwickeln lassen

Weitere Links:

Bot Verzeichnis - Botlist


 

Mit diesem Ansturm auf die App hatten selbst die Entwickler (Niantic) nicht gerechnet. Pokémon Go ist seit Anfang Juli in den USA, Neuseeland und Australien verfügbar. Weitere Länder folgten erst nach und nach, sodass die App aktuell in 32 von 100 möglichen Ländern zum Download bereitsteht. Trotzdem bricht die App mit 75 Millionen Downloads alle Rekorde. Die App selbst ist kostenlos, doch via InAppPurchase können Pokémünzen gekauft werden, mit Hilfe dessen man dann fleißig im internen Shop einkaufen gehen kann. Der Spaß ist nicht günstig, so gibt man z.B. für 25 Lockmodule (um seltene Pokémons anzulocken), gerne einmal gut 10,00 € aus. Das dieses Angebot angenommen wird zeigt der aktuelle erste Platz bei den umsatzstärksten Apps im Apple App Store.

Der Erfolg der App basiert sicherlich auf viele Faktoren. Zum Einen waren/sind die kleinen Pokémons Kult und haben bis heute eine breite Fanbase. Zum anderen hat die App einen hohen Suchtcharakter, da fleißig gelevelt und gesammelt werden kann.

 

(Bild: dpa, Alexander Heinl) Pokemon Go Augmented Reality

 

(Bild: dpa, Alexander Heinl)

 

Technisch haben die Entwickler mit der App zwar Nichts wirklich Neues geschaffen, jedoch setzen sie vielleicht am konsequentesten auf Augmented Reality (digitale Inhalte werden in Realität portiert) und  Location-based Gaming (der Spielverlauf wird durch die Veränderung der geografischen Position des Spielers beeinflusst).

Wir als App Entwickler, haben schon vor Jahren damit begonnen für unsere Kunden Augmented Reality Apps zu entwickeln. Bisher fristeten diese Spezialanwendungen doch eher ein Nischendasein, sorgten aber immer für staunende Gesichter. Der Pokémon Go Hype wird dafür sorgen, dass die Akzeptanz von Augmented Reality weiter steigen wird und in Zukunft ein häufiger Bestandteil von Apps ist.


 
Veröffentlicht am 23. Dezember 2015 von Florian Trautmann in Allgemein

We wish you a Merry Christmas

Das gesamte IT intouch Team wünscht allen Kunden, Freunden und Bekannten frohe Weihnachten und einen erfolgreichen Start in das neue Jahr.

 

Frohe Weihnachten 2015!

Wir gönnen uns eine kreative Auszeit vom 24.12.2015 bis zum 04.01.2016.

 

Wer noch kurzfristig Gutes tun möchte schließt sich uns gerne mit einer Spende an Ärzte ohne Grenzen an. Nach einigen Rückschlägen in diesem Jahr und der aktuellen Situation ist jeder Euro eine große Hilfe.

 

online Spende Ärzte ohne Grenzen


 
Veröffentlicht am 13. November 2015 von Florian Trautmann in Allgemein

Beacon Einsatz im Einzelhandel: Es funktioniert 500.000 Besucher in 5 Wochen

Mit "Shop Now" startete das Magazin Elle vor einigen Wochen ein spannendes Projekt, bei dem die Leser in die Geschäfte großer Marke wie Levi's und Guess gelockt werden sollten. Das Prinzip ist einfach: Hat der Leser die mobile Shopping App installiert und befindet sich in der Nähe von einem der Läden, erhält dieser eine Pushnachricht mit interessanten Angeboten auf sein Smartphone. Die Beacon Technologie macht es möglich. Besonders wichtig war den Machern eine Verbindung zwischen den in der Zeitschrift erwähnten Produkten und den lokalen Angeboten in den Geschäften herzustellen. Ein wahrloses Spamming von unerwünschten Pushnachrichten kann dadurch sicherlich stark reduziert werden.

 

Projekte und Ideen gibt es in diesem Feld viele. Spannend sind aber vor allem die Zahlen und diese sind überzeugend: 500.000 Besucher in 5 Wochen, lässt Elle verlauten. Generiert werden konnten diese Besucher mit "Push open-rates" von denen andere Werbeformen nur träumen können. So lag die "Push open-rate" 15 mal höher im Vergleich zu herkömmlichen mobilen Werbeformen. Die Anzahl der Kunden, die daraufhin den Laden besucht haben, sogar 100 mal höher.

 

Stimmen die Zahlen, bleibt nur das Fazit: es funktioniert  und wird angenommen. Das Konzept und die Customer Journey spielt in einem solchen Projekt allerdings eine entscheidende Rolle.

 

Quelle: digiday


 
Veröffentlicht am 10. November 2015 von Florian Trautmann in Allgemein, Projekte

Beacons auf dem Prüfstand: Estimote vs Kontakt.IO im Praxistest

Vor gut zwei Jahren platze der Beacon-Trend in den mobilen Bereich. Zahlreiche Pilotprojekte gingen an den Start. Darunter auch shopkick. Mit mehr als 8 Millionen Nutzer ist shopkick kein kleines Licht mehr in den Stores und besitzt dadurch eine durchaus ansprechende Reichweite.

Die Technik findet in der mobilen Branche also durchaus Relevanz. Durch die Kombination von Smartphone-App und Beacon können neue Anwendungsfälle abgedeckt werden, z.B. Indoor-Ereignisse am POS (Point of Sale)

 

Auch wir sind vor 2 Jahren auf diese Innovation aufmerksam geworden und konnten in Projekten praktische Erfahrungen sammeln. Anfangs haben wir uns vom Estimote Produkt überzeugen lassen, da dies einer der Pioneer auf dem Markt war. In der Praxis stellte sich heraus, dass die Technik unsere Anwendungsfälle nicht hundertprozentig abdecken kann. Eine einfache Annäherung an den jeweiligen Beacon sollte zugehörige Aktionen auf dem Smartphone auslösen.

Schwankende Bluetooth Signale haben dabei die größte Herausforderung dargestellt und sorgten für fehlerhafte Ergebnisse auf Seiten unserer Apps. Redundante Platzierungen der Beacons waren nicht ausreichend, um diesem Fehlverhalten aus dem Weg zu gehen.

 

Aus diesem Anlass haben wir zwei namhafte Beacon-Anbieter auf unseren Entwicklungsprüfstand gelassen, um mehr Informationen über die Zuverlässigkeit der Technik zu bekommen.

 

Estimote und Kontakt.IO Beacons standen sich dabei im direkten Vergleich gegenüber.

Der Test verlief unter einfachen Bedingungen und ist keineswegs einem Grenzwerttest gleichzusetzen. Die Entfernung zwischen Beacon und Smartphone betrug 2 Meter und der Publikumsverkehr wurde währenddessen eingestellt, sodass möglichst wenige Störfaktoren Einfluss nehmen konnten. Die softwareseitige Konfiguration der Beacons war fast identisch. Sowohl die Sendeleistung als auch das Intervall der Beacons waren fast gleich. Eine korrekte Ausrichtung rundete das ganze ab.

 

estimoteVskontakt

 

Eine eigens entwickelte App zeichnete alle eingehenden Signale der Beacons auf und legte zugehörige Informationen in eine Datei auf dem Gerät ab. Als Testgerät haben wir ein iPhone 5s verwendet. Innerhalb eines Zeitraums von 500 Sekunden wurden alle Signale protokolliert. Im folgenden Teil sind die Ergebnisse der Tests dargestellt:

 

Estimote Beacons:

 

Estimote Bacon Test

 

Kontakt.IO Beacons:

 

Kontakt.IO Beacon Test

 

Obwohl beide Hersteller über dasselbe Protokoll kommunizieren (iBeacon), sind auf den ersten Blick klare Unterschiede zu erkennen. Schwankungen der Estimote-Beacons treten deutlich häufiger auf. Besonders auffällig sind regelmäßige Schwankungen in dem Far-Bereich, welche das Fehlverhalten unserer Apps erklärt. Signale der Kontakt.IO-Beacons bleiben über einen längeren Zeitraum im korrekten Bereich und  beinhalten weniger Ausreißer.

Mit diesen Testergebnissen haben wir Estimote natürlich konfrontiert. Estimote selbst gab uns den Tipp die Beacons auf den Kopf zu stellen, oder die Position zu ändern. Da dies im realen Einsatz allerdings nicht praktikabel ist, haben wir weitere Tests mit der aktuellen Estimote Hardware aufgeschoben.

 

Fazit: In Projekten in denen es wichtig ist, dass Ereignisse zuverlässig im "Near"-Bereich ausgelöst werden müssen, scheint Kontakt.IO aktuell klar die Nase vorn zu haben. Zumindest auf dem Betriebssystem IOS raten wir daher zu Kontakt.IO Beacons. Natürlich gibt es auch noch diverse andere Beacon Hersteller, welche man solchen Tests unterziehen könnte. Zudem bestimmen viele weitere Faktoren die Auswahl des Herstellers, sodass unsere Empfehlung nur bei dem Vergleich dieser beiden Anbieter, und in unserem Anwendungsfall ausgesprochen werden kann.


 
Kategorien
Archiv

2017 (1)

2016 (1)

2015 (6)

2014 (5)

2013 (7)

2012 (7)

2011 (13)

2010 (13)

2009 (18)

2008 (31)

Dezember (2)

November (4)

Oktober (1)

September (3)

August (2)

Juli (2)

Juni (1)

Mai (1)

April (3)

März (4)

Februar (5)

Januar (3)

2007 (13)